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4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
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RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 18.06.2010 10:59von Catherine • 44 Beiträge
Gestern kleine Lesenachtschicht eingelegt, aber es war wieder so interessant, dass ich die Zeit vergessen habe.
Was mir ebenso wie Rici auffiel, Christiane darf immer noch nicht baden. Die Kirche verbietet es. Darf sie generell nicht baden nach einer Beerdigung? Oder immer noch nicht nach dem Tod ihres Gemahls? Die hatten es ja so oder so nicht so mit dem Baden in dem Jahrhundert. Finde es auch nett beschrieben, wie Christiane das Schlafgemach des Schwiegervaters durchsucht und die Gerüche als sie die Truhe öffnet.
Außerdem finde ich es sehr traurig, dass nun Martha auch noch sterben musste. *schnief*
Christiane wird immer stärker, trotz der vielen Schicksalsschläge. Wie sie sich gegen die Magd behauptet. Klasse. Nur wieso läßt sie sich wieder so von Georg einwickeln? Wo sie doch sooo einen schönen Kuss von Wolfgang bekommen hat. Apropro Wolfgang, na auf den hab ich ja einen Hals. So ein Blödmann, küsst sie, lässt sie dann gehen, weiß dass er was für sie empfindet und doch will er weiterhin seine Schwägerin heiraten. Wenn er das macht, dann steig ich mitsamt Nudelholz ins Buch und vertrimm ihn. Männer... ggrrr...
*Phantasie ist der Traum eines wachen Geistes*
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 19.06.2010 11:04von Klusi • 88 Beiträge
Ich habe die letzten beiden Abschnitte auch in einem Rutsch durchgelesen und das Buch heute Nacht beendet. In diesem vierten Abschnitt hat sich ja viel getan, und sowohl Christiane als auch Wolfgang und sein Freund haben einige erstaunliche Entdeckungen gemacht. Ich konnte dann nicht aufhören und bin sozusagen nahtlos zum letzten Abschnitt übergegangen. 
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 19.06.2010 17:54von Ela • 10 Beiträge
Ich hatte Recht!
Georg ist ein Blender!
Ich denke auch er könnte etwas mit den Morden zu tun haben und irgendwie hab ich den Verdacht, Titus ist nicht freiwillig verschwunden.
Schade das Martha sterben mußte.
Ich hoffe und glaube aber das Christiane und Wolfgang noch zueinander finden.
Ob Georg versuchen wird Christiane etwas anzutun bei diesem Treffen?
Oder wird das Treffen verhindert?
Ich les jetzt weiter denn ich will wissen wie es aus geht! 
LG Ela
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 20.06.2010 11:21von kein Name angegeben • ( Gast )
Es ist schon erstaunlich, dass die katholische Kirche tatsächlich die hohe Badekultur des Mittelalters nach und nach verdrängen konnte. Witwen war es während der Witwenzeit verboten zu baden, wie ich herausgefunden habe. Wahrscheinlich wollte man alles Körperliche unterbinden, denke ich.
Übrigens ein Wort zu Pater Ehlert: Jesuiten kamen Mitte des 16. Jahrhunderts "auf", sie galten schon damals als fortschrittlicher als andere katholische Priester, gebildeter und lebensnaher, obwohl sie sich damals noch eher wie ein Priester kleideten als heute (Jesuiten tragen heute grundsätzlich normale Anzüge und keinen Habit). Dass ein Jesuiten-Pater in einer Geschichte um gefälschte Texte mitmischt, erschien mir irgendwie klar. Übrigens waren es die Jesuiten, welche in den meinem Roman folgenden Jahrzehnten die Augsburger Bevölkerung wieder mehrheitlich zum katholischen Glauben bekehrten.
Liebe Grüße
Gabriela Galvan
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 22.06.2010 15:45von Mandylein • 103 Beiträge
irgendwie scheint und das Thema Baden verboten hier alle aufzufallen. Ich wüsste ja gerne, wie lange denn die Witwenzeit damals galt.. denn heute sind ja viele Witwen jahrelang ohne dass sie nochmal heiratetn, manche gar bis zu ihrem Tode.. und so lange nicht baden? *boar*
Gegen Ende des Abschnittes bin ich zwar grad etwas abschweifend beim lesen gewesen, war wohl wegen dem nebenher kochen *lol*, ich glaube aber nicht das Imhoff was mit den Morden zu tun hat. Ich denke ja die Vergiftungen gehen auf die Kappe der Magd, denn sie hatte schliesslich zu allen Kontakt. Wer allerdings den Mord an Christianes Mann begangen hat, das ist mir noch etwas unklar. Wobei es ja auch etwas komisch ist wenn die Magd es war, denn wieso sollte sie ihren Chef ruinieren und somit ihre Arbeitsstelle gefährden.. Naja, bin gespannt was der letzte Abschnitt gleich enträtseln wird. :)
Auf jeden Fall ein sehr (mit-)rätselhaftes Buch hast du geschaffen @Gabriela ;)
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 22.06.2010 17:30von kein Name angegeben • ( Gast )
Werde das Buch heute noch schaffen, aber jetzt erstmal zum 4.Abschnitt.
Das überraschendste hier ist, finde ich, die 1.Meitingerin war die Schwester vom Imhoff!!!!
Ob der Schwiegervater wohl Mönch war (Kutte im Zimmer) ? Hatte vielleicht etwas mit Martin Luther zu tun, würde vom Alter ja hin kommen.
Erschreckend ist auch die Schilderung des Hospitals/Irrenanstalt (auch wenn man in anderen Büchern aus dem Mittelalter und die nächsten Jahrhunderte, schon mal über diese Zustände gelesen hat). Da ist es wieder, wie gut das wir heute leben!
Warum ist Christiane so dumm und macht den Ausflug mit Imhoff? Oder ist man nur der Meinung, weil man Leser ist und weiß das noch etwas passieren muß? Geht mir in vielen Büchern so. Würde ich mich in Wirklichkeit auch so verhalten?
Heute Abend also der Rest.
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 22.06.2010 18:00von Gabriela Galvani • 16 Beiträge
Hallo Mandylein,
das Trauerjahr dauerte meines Wissens damals genauso "nur" ein Jahr wie heute. Das Problem war im Gegensatz zu heute, dass die Witwen wieder heiraten mussten, um versorgt zu sein. Nicht unbedingt nur finanziell, aber auch um ein vernünftiges Leben führen zu können, denn alleinlebende Frauen gab es damals nicht. Die Alternative zur Ehe wäre gewesen, etwa als Gouvernante oder so in einem Haushalt der Familie geduldet zu werden - da wurde man doch lieber eigener Haushaltsvorstand, was verständlich ist, wie ich finde.
Liebe Grüße
Gabriela Galvani
RE: 4. Abschnitt Seiten 260 bis 339 (Kapitel 42 Ende)
in Rezensionen "Gabriela Galvani - Die Hüterin des Evangeliums" 22.06.2010 20:41von elschummi • 25 Beiträge
Ich habe den 4. Abschnitt schon gelesen und ich finde einfach, früher mussten Frauen ja wirklich nur funktionieren und aufpassen, dass sie nicht zu viel denken. Viel zu viel hing davon ab, ob man der Kirche diente oder nicht.
http://elschummi.blogspot.com/2010/06/ga...uterin-des.html
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