da ich nun auch zu den Glücklichen gehöre, die an der aktuellen Leserunde teilnehmen dürfen, möchte ich mich auch kurz vorstellen.
Mein Name ist Martina, ich bin im Januar 1963 geboren und lebe ebenfalls im Rheinland.
Ich lese natürlich gerne, aber ich mag auch Filme und Rockkonzerte *g*
Meine Lieblingsautoren sind Ken Follett und Rebecca Gable´. Vor ca. 1 Jahr habe ich auch Krimis für mich entdeckt, lese aber auch gerne mal Thriller und auch Gegenwartsliteratur. Mit Fantasy kann ich allerdings gar nichts anfangen und ich gehöre wohl auch zu den Ausnahmen, die Harry Potter nicht mögen. Mein absolutes Highlight im letzten Jahr war „Hiobs Brüder“ von Rebecca Gablé. Super spannend fand ich Schneemann von Jo Nesbo, am meisten gelacht habe ich bei Jesus liebt mich von David Safier und die Tränen kullerten bei Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini.
Und nun freue ich mich auf meine allererste Leserunde
auch ich war viel zu neugierig und habe schon mit lesen begonnen, mich aber gestern nicht getraut, schon dazu zu schreiben *g*
Bezüglich des Covers muss ich Harry zustimmen, es erinnert mich an die Bücher des Autorenpaares aus Köln und hätte mich eher nicht zum Kauf animiert. Aber so kann man sich durch Äußerlichkeiten täuschen lassen, denn ansonsten gefällt mir die Aufmachung des Buches sehr gut. Für mich ist es immer wichtig, dass ich Hintergrundinfos bekomme und auch das Gefühl, dass der Autor gut recherchiert hat. Außerdem bin ich froh, dass mir unbekannte Begriffe im Buch erklärt werden und ich mir somit eine Suche bei Tante Wiki erspare. Der erste Eindruck ist somit sehr positiv!
Und ich war schon nach den 1. Sätzen mittendrin in der Geschichte. Durch die sehr bildhafte und lebendige Schreibweise hatte ich sofort Bilder im Kopf von Zahra und ihrer Familie. Zahra ist mir sehr sympathisch und das ist für mich sehr wichtig, da sie ja die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte ist. Es wird von Anfang Spannung aufgebaut und ich habe regelrecht mitgezittert mit dem mutigen Mädchen. Auch die erste Begegnung mit Don Gonzalo wird sehr gefühlvoll geschildert und ich bin sehr gespannt, wie die Beiden sich kennen lernen werden. So nach und nach lernt man dann Zarahs Familie kennen und gegen Yazid habe ich jetzt schon einen mächtigen Groll aufgebaut. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings. Denkt Zarah als Muslimin „Oh mein Gott“? (Seite 26 ganz unten). Das ist mir auf Anhieb aufgefallen, aber vielleicht ist das ja auch richtig so.
Ich freue mich sehr aufs Weiterlesen und da heute so ein trüber Tag ist, werde ich wohl viel Zeit mit der Maurin verbringen *g*
Das 3. Kapitel spielt in Sevilla und dort erfahren wir mehr über Gonzalo. Ich hoffe natürlich, dass Zahra und er irgendwann zusammen finden werden. Er ist zwar verheiratet und sie verprochen, aber da kann sich ja noch einiges ändern.
Es freut mich sehr, dass es auch in diesem Buch scheinbar mehrere Erzählstränge gibt, für mich immer ein Garant für Spannung! Don Juan scheint der Gegenpart zu Yazid zu sein und er ist genau so unsympathisch. Immer wieder erschreckend finde ich die Brutalität, mit der ganze Familien ausgelöscht worden sind. Es wurde aber so gut be- und umschrieben, dass es nicht unangenehm zu lesen war. Und der Fanatismus ist ja auf beiden Seiten gleich stark ausgeprägt, genau so wie es auf beiden Seiten die Vermittler gibt.
Auch ich muss mich zwingen, zwischendurch etwas aufzuschreiben, denn ich könnte immer weiter lesen ...
Bevor ich mich auch verabschiede, möchte ich noch etwas zum 3 Abschnitt schreiben, da ich morgen erst abends wieder online sein kann. Leider muss ich ja auch arbeiten
Ich konnte heute unheimlich gut eintauchen in die Geschichte, es macht einen Riesenspaß, dieses Buch zu lesen. Man bekommt immer mehr Einblicke in die damaligen Traditionen. Ich finde es schrecklich, dass eine Frau ihren Ehemann nicht einfach so verlassen durfte und wenn sie es doch getan hat, bekam sie nicht den Rückhalt in ihrer Familie. Die kleine Rebellin Zarah wird mir immer sympathischer, sie riskiert großen Ärger mit ihrem Vater um ihrer unglücklichen Halbschwester zu helfen. Was ist wohl mit Raschid passiert? Ich schätze, dass Yazid dahinter steckt und ich hoffe, dass er es überlebt hat ...
Dieser Abschnitt war ja Hochspannung pur, ich habe regelrecht mitgefiebert und hätte mein Lesetempo am liebsten noch gesteigert. Diese beiden mutigen Mädels sind mir schon sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe, dass Hayat und ihrem Sklaven die Flucht gelungen ist und dieser Widerling Yazid ihnen nicht auch noch in die Quere kommt. Ich musste auch den ganzen Tag immer mal wieder an das Buch denken und freue mich darauf, nachher weiter lesen zu können, denn ich bin so gespannt darauf, wie es weiter geht!
Ich freue mich, dass unser einziges männliches Mitglied die Beschreibung bzw. die Nachlese des Massakers genauso angenehm empfunden hat wie ich. Mittlerweile muss ja fast aus jedem Buch und aus jedem Film „Blut tropfen“ Ich mag es anders lieber und bin froh, dass ich es in diesem Buch so vorgefunden habe.
Ich habe das Verhalten von Gonzalo als stimmig empfunden, er wollte ja helfen und es schmerzte ihn, dass er zu spät kam. In so einer Situation finde ich seine Resignation völlig normal.
Ich habe den 5. Abschnitt gestern Abend auch beendet und ich fand ihn auch sehr bewegend. Ich war so gespannt, wie es mit Hayat und Miguel weitergeht, aber das musste ich erstmal zurückstellen. Die Schlacht von Alhama wurde wieder sehr geschickt und anschaulich beschrieben, wo auch dieses Mal wieder auf allzu blutrünstige und detaillierte Beschreibungen verzichtet wurde. Meine Phantasie und meine Emotionen wurden angeregt und ich kann nur sagen: "Bravo Lea, das hast du wirklich drauf!" Ein bisschen enttäuscht war ich dann schon, dass die erfolgreich geglückte Flucht von Miguel nur beiläufig erwähnt wurde, da ich vorher so sehr mitgefiebert hatte. Aber vielleicht wäre das Buch auch zu lang geworden, wenn alle Ereignisse bis ins kleinste Detail erörtert worden wären. Das nächste Abenteuer von Zarah wurde auch wieder sehr lebend geschildert. Ihre Bedenken und dann auch die Hoffnung, dass sie mit Hilfe von Aischa und ihrem Sohn Boabdil vielleicht die Ehe mit Ibrahim umgehen kann. Ich habe allerdings das ungute Gefühl, dass sie da zuviel erwartet, aber mal abwarten. Den Zickenkrieg – ich darf das schreiben *g* - fand ich eher amüsant, so ein Verhalten gab wohl zu allen Zeiten überall. Was ich allerdings von Boabdil halten soll, weiß ich noch nicht, ich finde ihn ziemlich undurchsichtig. Und was ich überhaupt nicht verstehen kann, warum hat Abdarrahman keinen besseren Ehemann für seine Tochter ausgesucht? Und warum verstößt er Yazid nicht, nachdem er sich so an Zarah vergriffen und ihn beleidigt und verletzt hat?
Das Buch hat mich wirklich gefangen und da ich heute nicht mehr arbeiten muss, kann ich den Nachmittag zum Lesen nutzen!
Vielen Dank liebe Lea für die ausführliche Erklärung! Ich kann Abdarrahman nun ein wenig besser verstehen, aber grundsätzlich kann ich da nur den Kopf schütteln, vor allem auch darüber, dass sich das bis heute immer noch nicht wirklich verändert hat. Die Geschichte über das lebendig begrabene Mädchen hat mich auch sehr erschüttert, ich kann nicht verstehen, dass man seinem Kind so etwas antun kann.
Ich finde es richtig klasse, dass man sich mit dir so gut austauschen kann, so macht das Lesen noch viel mehr Spaß LG Nina
Dieser Abschnitt war geprägt von Trauer und Abschied. Zunächst ist die Freude groß, dass Zarahs Mama noch ein Baby bekommt, aber die Freude wird schnell durch das erste Zusammentreffen mit Zarahs zukünftigem Ehemann getrübt. Ich kann ihren Ekel und Widerwillen so gut nachzuvollziehen und finde es so traurig, dass sie sich nicht wirklich wehren und sich niemandem anvertrauen kann. Dann der Tod der geliebten Mutter, die Flucht ihrer Lieblingsschwester und die Erkenntnis, dass Gonzalo verheiratet ist, Zarah bleibt auch wirklich nichts erspart, aber das schmälert nicht ihren Mut und ihren Tatendrang. Mich hat dieser Abschnitt sehr bewegt ... und ich bin gespannt, ob Zarah Jaime wieder sehen wird.
Dieser Abschnitt ist im Gegensatz zu dem letzten geprägt von Freude und Erfolg. Zahra findet ihren geliebten Bruder Raschid und kann ihn befreien. Diese ganze Aktion wurde wieder so spannend geschildert, dass ich wieder regelrecht mitgefiebert habe. Ich bewundere ihren Mut und finde es gut, auch von ihren Ängsten zu lesen. Und endlich hat sie Gelegenheit, ihrem Vater die Wahrheit über Ibrahim zu erzählen … aber es ging ja nicht mehr wirklich um sie, sondern um ihre kleine zickige Schwester. Ich finde es nicht so schlimm, dass sie mit Ibrahim verheiratet wurde, verdient hat sie es meiner Meinung nach und Zahra muss sich keine Gedanken mehr darum machen. Und dann endlich darf sie wieder zu Aischa und ihr wird auch noch die große Ehre zu Teil, an einer Versammlung im Thronsaal teilnehmen zu dürfen. Es bleibt weiterhin sehr spannend …
Och, findest du, ich bin zu hart? *g* Du schreibst eben sehr lebendig, ich fiebere und leide mit Zahra beim Lesen und ich hatte schon befürchtet, dass Zainab den beiden Mädels einen Strich durch die Rechnung macht. Das hätte ich sehr schlimm gefunden. Und außerdem ich mag so kleine verwöhnte Zicken nicht, weder im realen Leben noch in Büchern ;) Liebe Grüße Nina
Die Ereignisse überschlagen sich, Raschid muss wieder in die Schlacht ziehen, die leider nicht von Erfolg gekrönt wird. Er gerät mit Boabdil in Gefangenschaft. Aischa möchte ihren Sohn freikaufen und wieder einmal muss Zahra helfend einspringen, dieses Mal verkleidet als Dolmetscher. Gonzalo macht sich bei den Seinen weiter unbeliebt, weil er sich für Boabdil einsetzt. Schmunzeln musste ich bei der Begegnung mit Dolmetscher Zahra, weil er sie nicht erkennt und trotzdem ein Kribbeln nicht unterdrücken kann, als er sie zufällig berührt. Zwischen den Beiden gibt es ganz besondere Schwingungen und es freut mich jedes Mal über die Begegnung der Beiden zu lesen Es werden sehr harte Bedingungen für die Freilassung Boabdils aufgestellt, die härteste ist, dass er seinen einzigen Sohn hergeben muss und auch hier ist wieder Zahra involviert, weil sie als sein Kindermädchen und Aischas Spionin mit ihm gehen soll. Ob sie das wirklich tun wird? Ihre Familie auf unbestimmte Zeit verlassen? Ich musste mich wirklich zwingen, hier abzubrechen und erst mal ein wenig zu schreiben und dann muss ich ganz schnell weiterlesen *g*
zum einen verführt dein Buch wirklich zum weiter lesen, aber ich habe momentan auch viel Zeit, da ich mich gestern einer kleinen ambulaten OP unterziehen musste und mich nun erholen muss. Und was ist dafür besser geeignet als ein gutes Buch
Zahra verlässt tatsächlich ihr Zuhause, um mit dem kleinen Ahmed an Isabels Hof zu leben. Wie hat ihr Vater wohl darauf reagiert?
Zahra erlebt eine traurige und einsame Zeit, da niemand etwas mit ihr zu tun haben will und sie sich nur um Ahmed kümmert. Nur Gonzalo unterhält sich ab und zu mit ihr. Als sie dann bei einem Festessen gezwungen wird, ihre Verschleierung abzunehmen, ist auch Jaime, der sie zuvor sehr schlecht und abweisend behandelt hat, angetan von ihrer Schönheit. Fortan beobachtet er sie bei ihren täglichen Parkbesuchen, was mich schon sehr erstaunt hat, denn so ein Verhalten hätte ich ihm nicht zugetraut. Als sie ihn dann darauf anspricht, geht sein Verlangen mit ihm durch und er zwingt ihr seine Küsse auf. Dann verbringen die Beiden eine Nacht miteinander und hier war ich verwundert, wie „einfach“ Zahra sich ihm hingibt. Vielleicht lag es an ihrer Einsamkeit und an der schlechten Erfahrung mit Ibrahim. Der Akt an sich ist sehr schön beschrieben, aber irgendwie passt es nicht zu Zahra und ihrem Glauben. Oder täusche ich mich da? Und der arme Gonzalo hat nun das Nachsehen, denn mehr als freundschaftliche Gefühle kann sie ihm nicht entgegenbringen. Das finde ich etwas traurig. Derweil wird sie was Ahmed betrifft, immer mehr ausgebootet und Padre Torquemada gewinnt immer mehr Einfluss auf den Jungen. Auch Zahra zwingt er, christliche Kleidung zu tragen und Bibelstunden zu nehmen. En kleiner Lichtblick ist ein kurzes Treffen mit Hayat und dann wird Zahra gefangen genommen. Da ihr ständig übel ist, vermute ich mal, dass sie von der einen Nacht mit Jaime schwanger geworden ist. Ob er hinter ihrer Gefangennahme steckt? Oder Isabel, weil Gonzalo seine Ehe annullieren möchte? Da werde ich wohl noch Nachtschicht einlegen müssen *g*
Ich vermute nun wirklich, dass Isabel die Gefangennahme von Zahra veranlasst hat, warum sonst sollte sie Gonzalo und Jaime in Zahara festhalten. Zahra tappt genau so im Dunkeln, erfährt im Kerker aber von ihrer Schwangerschaft. Dadurch wird sie vorerst von der Folter verschont und freundet sich so nach und nach mit ihren Leidensgenossinnen an. Die Foltersituation war wieder so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen frösteln musste. Derweil erfährt Gonzalo durch Zufall von dem kleinen Ahmed, dass Zahrah verschwunden ist und er beschließt sie zu suchen. In Granada taucht dann auch Yazid wieder auf, bedroht seine Familie und nur mit Mühe und Not kann Raschid mit Frau und Kindern fliehen. Abdarrahman, der seit dem Tod seiner geliebten Frau ein gebrochener Mann ist, wird von Yazid gefangen genommen. Ob er das überleben wird? Die Ereignisse überschlagen sich, Raschid und die Seinen schließen sich Boabdil an und fliehen gemeinsam nach Cordoba … Ich hoffe, dass Raschid und Boabdil die richtige Entscheidung getroffen haben und vor allen Dingen, dass Zahra bald gefunden wird, damit sie ihr Baby nicht im Kerker bekommen muss …
Dieser Abschnitt ist sehr kurz, aber es passiert sehr viel. Ich finde sowieso, dass die Geschichte enorm an Tempo zugelegt hat. Gonzalo und Boabdil treffen sich wieder, sie scheinen echte Freundschaft füreinander zu empfinden, Gonzalo trifft auch wieder auf Jaime, aber das Verhältnis der Beiden ist nicht so einfach … ich denke mal, dass Zahra der Hauptgrund ist. Nach einigem hin und her rafft sich Jaime dazu auf, sich an der Suche zu beteiligen, allerdings wird er nicht von Erfolg gekrönt. Auch das Verhältnis zwischen Isabel und Gonzalo ist sehr angespannt und auch hier ist Zahra der Grund … armer Gonzalo, wenn er wüsste … Zahra bekommt in der Zwischenzeit mit Hilfe der Mitgefangenen ihr Kind im Kerker und Dank der Hilfe eines netten Wächters, der eine der Gefangenen von früher kennt, wird Zahra endlich von Gonzalo und Jaime gefunden. Die Wiedersehensfreude hält sich allerdings in Grenzen, die beiden Brüder prügeln sich erstmal ausgiebig und Zahra weiß immer noch nicht, ob Jaime sie auch liebt. Das ist mal wieder so typisch Macho-Mann und ich kann mit die 2 Gockel auch sehr lebhaft vorstellen *g* Hier endet der 3. Teil … ich liebe solche Cliffhanger *g* weil ich dann nicht anders kann, als weiter zu lesen, weil mir so viele Fragen im Kopf herumschwirren: Wie geht es weiter mit Zahra und Jaime, werden sie endlich zueinander finden? Was passiert mit den Mitgefangenen und mit Pedro? Wird Zahras Vater die Gefangenschaft überleben? Bekommt Yazid endlich seine gerechte Strafe? Da kann ich leider nicht bis morgen warten und werde daher gleich noch ein wenig weiter lesen, obwohl ich jetzt schon traurig bin, dass das Buch bald zu Ende ist …
Jetzt weiß ich auch, Lea, wen du ganz zu Anfang meintest mit der Person, die eine große Wandlung durchmachen würde, Jaime ist ja nicht wieder zu erkennen. Jaime gesteht Zahra seine Liebe und kümmert sich rührend um sie und ihren Sohn. Das Glück wird getrübt, weil sich die kleine Familie ständig auf der Flucht befindet. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl gelingt es Zahra Jaime davon zu überzeugen, im Maurenland unterzutauchen und dort verleben die Beiden eine sehr glückliche Zeit. Aber auch hier holt sie der Krieg ein und sie müssen erneut fliehen. Zahra bekommt ihr 2. Kind und die Flucht endet erstmal in Malaga, wo Zahra ihre kleine Schwester Zainab wieder trifft. Diese hat sich sehr verändert durch ihr Leben mit dem fiesen Ibrahim und ich wage einfach mal zu behaupten, dass ihr das für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit gut getan hat, denn sonst hätte sie sich nicht so sehr zum Positiven verändert. Und von ihr erfährt Zahra auch, dass ihr Vater hingerichtet wurde. Ich hoffe ja immer noch, dass Yazid seine gerechte Strafe erhalten wird! Der alte Mann tut mir schon sehr leid, so einen Tod hat er nicht verdient, auch wenn er vielleicht eine Erlösung für ihn war.
Nachdem ich mir nun auch die Kommentare meiner beiden Mitleserinnen durchgelesen habe, kann ich Daniela nur zustimmen, dieser Satz geht gar nicht, passt eher in einen "Nackenbeißer" als in einen guten Histo-Roman. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es bei den Erotikszenen genau so schwer ist, die richtigen Worte zu finden wie bei den Gewaltszenen. Bei dem einen darf es nicht zu kitschig wirken und bei dem anderen nicht zu brutal.
Zahra und Jaime sitzen in Malaga fest, die Stadt wird belagert und die Bevölkerung hungert. Auch diese Situation wurde so bildhaft geschildert, dass mein Magen fast mitknurrte. Es ist schon schlimm zu lesen, wie die Bevölkerung in Zeiten des Krieges leiden musste und immer noch muss. Zahra hat dann aber eine Idee zur Flucht und mit Hilfe von Gonzalo und Raschid gelingt das dann auch. Ich fand das sehr nachvollziehbar und glaubwürdig, die Menschen sind habgierig, gerade in solchen Zeiten.
Ich habe schon weiter gelesen, da konnte ich mich nicht mehr bremsen *g*